360 Grad Feedback fördert das Management mit nachweisbaren Resultaten. Es liefert ein vollständiges und klares Verständnis der persönlichen Stärken und zeigt gleichzeitig auf in welchen Kernkompetenzen Verbesserungspotenziale vorhanden sind. Dies gelingt, indem das Wissen von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern systematisch einbezogen wird. Die Führungskraft, die ein Feedback erhält, steht im Mittelpunkt eines Kreises übergeordneter, gleichgestellter und unterstellter Personen.


Die Führungskraft erhält eine Übersicht, aus der Unterschiede zwischen der Eigenwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung hervor gehen. Es zeigt sich immer wieder, dass Kompetenzen im Hinblick auf ihre Wichtigkeit und auf ihre Ausprägung unterschiedlich beurteilt werden. Das 360 Grad Feedback lenkt das Augenmerk auf präzise beschreibbare Handlungserfordernisse. Das Endergebnis wird sich in einem umfassenden, personalisierten 12seitigen Bericht niederschlagen.

Diese Methode

  • gibt konkrete Hinweise zum Verbessern des Führungsstils,

  • steigert die Leistung von Teams und

  • fördert die Unternehmenskultur.

360_Grad_D2

 

Das Feedback untersucht die Ausprägung von 8 Kernkompetenzen

  • Kommunikation (Zuhören, Verarbeiten von Informationen),

  • Führungsstil (Delegieren, Richtung weisen, Vertrauen bilden)

  • Anpassungsfähigkeit (Umgang mit Wandel, Kreativität),

  • Beziehungsmanagement (Kontaktpflege, Teamleistung),

  • Aufgabenorientierung (effektives Arbeiten, Kompetenz),

  • Produktivität (Ergebnisorientierung, Initiative),

  • Mitarbeiterentwicklung (motivierend),

  • persönliche Entwicklung (Verbindlichkeit, Streben nach Verbesserung).

 

Zunächst benötigen wir von Ihnen einige Angaben über Personen, die Aussagen über Ihr Management und Ihren Führungsstil machen können. Diese werden dann gebeten, 10 bis 15 Minuten darauf zu verwenden, im Internet einen Online-Fragebogen mit 70 Fragen auszufüllen.

Optimal ist, wenn 10 Personen diesen Fragebogen beantworten, und zwar

  • Sie selbst,

  • Ihr Vorgesetzter,

  • vier Mitarbeiter (2 sollten von Ihnen selbst, 2 von Ihrem Vorgesetzten ausgewählt werden) und

  • vier Kollegen – Führungskräfte, die häufig genug mit Ihnen zu tun haben, um Ihnen ein Feedback geben zu können (wiederum sollten 2 von Ihnen selbst und 2 weitere von Ihrem Vorgesetzten ausgewählt werden).


Die Auswertung, der Feedback-Bericht, ist Handlung leitend. Er bietet durch seine grafische Aufbereitung eine Fülle wertvoller Informationen. Wo sind besonders dringende Verbesserungsbedarfe? Was genau ist das Problem in dem betreffenden Kompetenzbereich? Welche Rückschlüsse sind aus den Bewertungen der Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeiter möglich?

Sinnvoll erfolgt das 360 Grad Feedback in einem längeren Prozess:

  • Schritt 1: Erläutern der Ziele gegenüber den Beteiligten

  • Schritt 2: Ausfüllen der Befragungen

  • Schritt 3: Erläutern, wie die Berichte zu lesen und verstehen sind

  • Schritt 4: Überreichen der Berichte und Einzelgespräche

  • Schritt 5: Aushändigen und Besprechen einer zusammenfassenden Auswertung für die Unternehmensleitung

  • Schritt 6: Folgegespräch mit den Teilnehmern, um die Erfahrungen und Resultate zu besprechen

  • Schritt 7: Erneutes Feedback nach 9 bis 12 Monaten

  • Schritt 8: Erstellen eines vergleichenden Veränderungsberichts

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