Das Seminar richtet sich an Geschäftsführer, Werkleiter, Personalverantwortliche, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte.
Nutzen
Der Altersdurchschnitt der Belegschaft wächst von Jahr zu Jahr. Die Krankenquoten sind in vielen Betrieben eindeutig zu hoch. Gleichzeitig wächst der Wettbewerbsdruck, die Arbeitsverdichtung schreitet voran und die Anforderungen der Kunden steigen. Eine gute Organisation und der Einsatz der besten Technik reichen nicht aus, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen. Sie brauchen eine gesunde und fitte Belegschaft.
In diesem Seminar befassen Sie sich mit den wesentlichen Möglichkeiten Arbeitsplätze gesundheitsbewahrend zu gestalten. Es geht um ein modernes Verständnis von Gesundheit und deren Aufrechterhaltung. In weiteren Schritten werden Ihnen Möglichkeiten aktiver Unterstützung aufgezeigt und die praktische Umsetzung in Unternehmen dargestellt.
Nach unserem Seminar können Sie für Ihr Unternehmen entscheiden, ob und welche Tiefe der Gestaltung der betrieblichen Gesundheitsförderung für Sie geeignet ist. Sie können abschätzen, welche Instrumente Sie bereits einsetzen und wie diese vervollständigt werden können.
Referenten
Kristin Herold ist Sport- und Gesundheitswissenschaftlerin sowie Projektleiterin beim Steinbeis Beratungszentrum für betriebliches Gesundheitsmanagement in Berlin. Anika Klug ist Diplom Kauffrau und Projektleiterin bei uve GmbH für Managementberatung Berlin mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung Dr. Hamid Saberi ist seit 1996 geschäftsführender Gesellschafter der uve GmbH für Managementberatung und Partner bei Dr. Obladen und Partner (Berlin).
Programm
Dr. H. Saberi: Das neue Verständnis von Gesundheit Gesetzliche Anforderungen und betriebliche Sach- und Arbeitszwänge. Paradigmenwechsel im Arbeitsschutz. Präventionsmodelle. 5 x 5 Analyse- und Wirkungsmodell. Verhaltens- und Verhältnisprävention.Aktuelle Entwicklungen im europäischen Abfallrecht.
A. Klug: Gesundheit als Führungsaufgabe Gesundheitsförderliches Führungsverhalten aus arbeitspsychologischer Sicht und der Beschäftigten. Führungskräfte als Zielgruppe für Gesundheitsförderung. Führung als Gemeinschaftsaufgabe von Führungskräften und Belegschaft.
K. Herold: Eigenverantwortung und Prämiensysteme Arbeitgeber als Motivator und Vorbild? Betriebliche Multiplikatoren als Gesundheitsgaranten. Gesundheitsförderung als persönliche Aufgabe. Kooperation mit und Anforderungen von Kranken- und Unfallkassen.
K. Herold: Bewegungsmuster und Bewegungscoaching Analyse der alltäglichen Bewegungsmuster und deren Dokumentation. Personenbezogenes Bewegungscoaching am Arbeitsplatz. Gesundes Bewegungsverhalten während der Arbeit anstelle danach. Durchdringung auf betrieblicher Ebene.
Dr. H. Saberi: Fallbeispiele und Praxistipps Erwartungen der Belegschaft, Personalvertretung und Führungskräfte. Aufrechterhaltung der laufenden Maßnahmen und Programme. Hemmnisse und deren Überwindung. Kosten- und Nutzenanalyse der Gesundheitsmaßnahmen